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Beschreibung
DeYoung: Leg einfach los!
Der zweite Untertitel ist vielsagend: "Oder: Wie man Entscheidungen trifft ohne Träume, Visionen, Wollvließ, Eindrücke, offene Türen, zufällige Bibelverse, Lose werfen, Gänsehautmomente, Schriftzüge am Himmel etc."
Zu oft tun Christen sich schwer, sich für einen Job, einen Partner oder eine Gemeinde oder für überhaupt irgendetwas zu entscheiden. Sie sorgen sich krampfhaft, dass sie nicht Gottes perfekten Willen für ihr Leben gefunden haben. Viele fallen in Passivität und Frustration, weil sie Gottes Willen suchen, aber nicht finden. Dabei hat die Bibel eine klare Lösung für dieses Problem: Gott hat seinen Plan für unser Leben bereits offenbart!
Kevin DeYoung verdeutlicht diese biblische Lösung auf erfrischende und sehr lebensnahe Weise. Besonders für junge Leute – die ja vor den wichtigsten Entscheidungen ihres Lebens stehen – ist dieses Buch eine große Hilfe, um befreit und aktiv zur Ehre Gottes leben zu können.
„In weiten Teil des Christentums grassiert ein falsches Verständnis des Willens Gottes. Die Gemeinde braucht dringend Korrektur von diesen irrigen Vorstellungen. Erfreulicherweise bietet Kevin DeYoung diese Korrektur.“ – Albert Mohler, Präsident des Southern Baptist Theological Seminary
Endlich! Auf die deutsche Übersetzung dieses Buchs habe ich schon lange gewartet. DeYoung gibt eine klare Antwort auf die immer wieder gestellte Frage danach, was wir in bestimmten Lebenssituationen tun sollen. Bete aber dann „Leg einfach los“. Gottes Wort ruft uns nirgends dazu auf, seinen geheimen Willen für unser Leben zu erforschen, bevor wir Entscheidungen treffen und handeln. Unser liebender Vater hat uns alles klar offenbart, was wir wissen müssen, um unser Leben zu meistern. Wenn wir danach handeln, können wir frei und mutig Entscheidungen treffen.
Unsere Gesellschaft leidet unter viel zu vielen Menschen, die nicht bereit sind, mutig Entscheidungen zu treffen und voran zu gehen. Wir Christen sollten diesem Fehlverhalten nicht unter dem Deckmantel des demütigen Wartens auf Gottes Wegweisung folgen. Im Gegenteil – als Christen wissen wir um den Herrn, der für uns ist. Mit diesem Herrn an unserer Seite sollten gerade wir mutig vorangehen. Kevin deYoung macht Mut dazu und liefert uns klare biblische Argumente. „Leg einfach los“ – dem ist nichts hinzuzufügen. – Matthias Lohmann, Pastor der FEG München-Mitte und Vorsitzender von Evangelium21
Die ersten 50 Seiten zum Reinblättern unter -> Leseprobe
Leseprobe 1
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Betanien Verlag
Imkerweg 38
32832 Augustdorf
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11. November 2025 14:09
Einleuchtende Prinzipien
In diesem Buch bietet der Autor hilfreiche und einleuchtende Erkenntnisse für Leser jeden Alters zum Thema "Gottes Willen erkennen". Das intensive Studium dieser Lektüre kann dazu führen, dass man unbewusst seine eigene Desorientierung und die Sklaverei der Subjektivität entlarvt, die man nicht erkannt und somit eigene Bilder projiziert hat."
Kapitel 2
Der Autor unterteilt Gottes Willen in drei verschiedenen Aspekten ein, unter den man allgemeine Erwartungen hat.
Gottes souveräner Wille
Damit ist der gesamte unergründliche Ratschluss Gottes in der Bibel gemeint.
Was Gott beschlossen hat, das wird er auch zur rechten Zeit ausführen.
Dieser Wille ist fix und steht felsenfest und kann nicht aufgehalten werden.
Diese Vorsehung ist absolut und drückt sich bis in die kleinsten Dinge, die bestand haben vor Grundlegung der Welt.
Diese Lehre stammt aus der Reformatorischen Kirchen, die sich im Heidelberger Katechismus fußt.
Gottes moralischer Wille
Mit dem Willen ist unsere menschliche Verantwortung gegenüber seinen Geboten in unseren Leben gefragt.
Es bedeutet einfach, dass wir moralisch handeln, was ihm gefällt.
Gottes individuelle Wille
Dieser Ansatz versteht den Willen Gottes als einen speziellen Weg für unsere Zukunft, den wir einschlagen sollen.
Die Mehrheit von uns suchen gezielt nach diesen Willen in ihren persönlichen Leben.
Der individuelle Wille soll konkrete Antworten auf unser Wer, Was, Wo, Wann und Wie sichtbar im Leben erkennbar sein.
Viele sind der Auffassung, sie haben den falsche Lehrgang, Arbeitsstelle, Wohnort oder Person geheiratet.
Damit hätte man den Willen Gottes für sich verfehlt, lebt außerhalb seiner Mitte und das schlimmste: Gott hatte uns das Beste dadurch vorenthalten.
Diese verbreitete Verständnis von Gottes Willen ist eine falsche Vorstellung.
Diese subjektive Denkweise auf Gottes Willen schadet nur das geistliche Leben und führt zu einer passiven Haltung.
Es degradiert Gott als einen Flaschengeist, der immer und zu jedem Ort einen gewissen Plan nach unserer Vorstellung bereithält.
Am Ende gibt uns der Autor den biblische Weg auf das Leben:
Matthäus 6,33.
Kapitel 3
In diesem Kapitel werden mehrere Gründe genannt, weshalb wir verzweifelt den individuellen Willen Gottes herauszufinden versuchen.
Anhand alttestamentlicher Glaubenshelden sollten wir geneigt sein,
vielmehr um Heiligkeit, Gerechtigkeit und Sündenerkenntnis zu bitten,
um auf Gott zu vertrauen und seinem moralischen Willen zu folgen, anstatt uns um seinen individuellen Willen für unsere täglichen oder zukünftigen Dinge zu sorgen.
(S. 37)
Kapitel 4
Wir konzentrieren uns zu sehr auf nicht-moralische Entscheidungen.
Wir sollten unser Denken nicht darauf konzentrieren, dass Gott sich um jedes Detail unserer Entscheidung in Bezug auf Wohnort und Arbeit kümmert.
Er hat diese Dinge nicht erwähnt und wird sie auch nicht in seinem Wort erwähnen.
Vielmehr sollten wir die wichtigsten geistlichen Elemente in uns kultivieren:
moralische Reinheit, theologische Wahrheit, Liebe, Barmherzigkeit, Freude, Zeugnis, Treue, Gastfreundschaft, Anbetung und Glaube (S. 40).
Anhand gewisser Phrasen dürfen wir nicht zögern, unsere Abhängigkeit von Gott auszudrücken.
"Gott hat es mir gesagt", "Es ist Gottes Wille"
"Gott hat mir gesagt, dass du dieses oder jenes tust"
Solche menschlichen Totschlagargumente unterbinden jegliches Hinterfragen und die eigene Rechenschaftspflicht der Entscheidung wird unterbunden.
Auf diese Weise wird unbewusst der angebliche Gottes Wille als Ausrede für jede Situation verwendet (S. 45-47).
Den Willen Gottes anhand seiner Subjektivität in der Form von Intuition, Vorahnung, Bauchgefühl, Gefühlen zu erkennen zu versuchen, macht sich selbst zum Sklaven.
Für die nicht-moralischen Entscheidungen im Alltag sollten wir lieber unseren Verstand mit erbetener Weisheit einsetzen, anstatt Gott vor jeder unserer Entscheidungen zu erbitten
(S. 49)
Kapitel 5
Der Autor zeigt dem Leser einen Weg, der über bloẞe alltägliche
Entscheidungen hinausgeht: Er plädiert dafür, Gott mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit aller Kraft zu lieben.
Durch fundierte Verweise auf Bibelstellen argumentiert er überzeugend, dass es Gottes Wille ist, primär nach seinem Reich und seiner Gerechtigkeit zu streben.
Es ist nachvollziehbar und klar, wie der Autor den Willen Gottes als ein Streben nach christlichem Ebenbild Christi darstellt. Dieses Streben manifestiert sich in folgenden Punkten:
• ein heiliges und abgesondertes Leben führen
• in Freude, Gebet und Dankbarkeit zu jeder Zeit verweilen
• Frucht tragen und in Gottes Erkenntnis wachsen
• die Erfüllung im Heiligen Geist erfahren
Kapitel 6
Wir sollten lernen, Gott bei der Führung unseres Lebens zu vertrauen, anstatt uns von unseren eigenen Zukunftssorgen überwältigen zu lassen. Stattdessen sollen wir darauf vertrauen, dass er unsere Zukunft in seiner Hand hält.
Wir sollten unsere Passivität und unseren Perfektionismus beiseitelegen, denn er erwartet nicht von uns, seinen individuellen Plan für unser Leben zu entschlüsseln.
(S. 58-59).
Nach dem Muster des Neuen Testaments spricht Gott mittels "seiner höchsten und ultimativen Offenbarung in Jesus Christus" zu uns (S. 60).
Der Einwand, dass Gott heute auf wundersame Ereignisse noch zu uns sprechen sollte, wird hier näher betrachtet.
Das Beispiele der sämtlichen Visionen in "der Apostelgeschichte sollte nicht als übliche Muster für unser Leben verstanden werden"
(S. 64).
Das Fazit ist, dass der Autor keine Wunder leugnet aber es soll immer anhand der Bibel geprüft werden.
Die Apostel suchten nicht auf ein wunderbare Mittel zur eigenen Führung sondern sie trachteten viel mehr, "Gottes moralischen Willen zu kennen und ihm zu gehorchen."
(S. 65).
Kapitel 7
Im diesem Kapitel werden vier Methoden untersucht, mit der man versucht den Gottes Willen zu erkennen.
'Offene Türen' bieten gute Gelegenheiten, notwendige Dinge zu tun. Man sollte jedoch nicht davon ausgehen, dass eine schwierige Situation automatisch den Weg für bestimmte Handlungen ebnet.
Die Vorstellung, sich auf eine 'Vlies-Methode' zu verlassen - also von Gott eine Zustimmung zu erwarten, bevor wir unsere Aufgabe erfüllen (S. 74) - gleicht einer Versuchung.
Bibelverse gewinnen nicht an Bedeutung, nur weil sie zufällig aufgeschlagen wurden, und andere Stellen sollten nicht losgelöst aus dem Zusammenhang interpretiert werden. Unsere persönlichen Eindrücke dürfen nicht mit den Worten Gottes verwechselt werden. Ob eigene Gedanken, die innere Stimme oder Gefühle - sie sind und bleiben subjektiv
(S. 78).
Kapitel 8
Anstatt nach einem eigenen Willen zu suchen, erwartet Gott von uns, dass wir ihm vertrauen und nach seiner Weisheit streben.
In diesem Kapitel wird auf verständliche Weise erklärt, wie wichtig diese Haltung für ein gottesfürchtiges Leben ist.
"Weisheit ist, Gott zu erkennen und zu tun, was er befiehlt. Torheit andererseits ist, sich von Gott anzuwenden und nur auf sich selbst zu hören." (S. 83).
DeYoung zeigt dabei überzeugend, wie wir nach Gottes Weisheit suchen und sie im Alltag anwenden können.
Dies wird im Bibelabschnitt
(Sprüche 2,1–20) sowohl theoretisch als auch praktisch für jeden nachvollziehbar dargestellt (S. 84).
Die Weisheit Gottes zu empfangen wird durch drei Wege genannt:
1) Gebote bewahren
2) der Weisheit dein Ohr leihst
3) um Einsicht bitten
Kapitel 9
Hier werden einige hilfreiche Ratschläge in Bezug auf den Beruf und die Heirat mitgegeben.
Jedoch vermittelt der calvinistischer Autor, es wäre legitim eine geschiedene Person aufgrund von sexueller Unmoral oder Trennung von einem ungläubigen Partner zu ehelichen.
Nach biblischen Ordnung ist es ganz anders aus:
Gott hasst prinzipiell die Scheidung (Maleachi 2,16), denn was er „zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden!“ (Matthäus 19,6; Markus 10,9; 1.Korinther 7,10).
Es ist von „Anfang“ der Schöpfungsordnung an nicht von Gott vorgesehen, sich vom Partner scheiden zu lassen (Matthäus 19,8).
Die Ehe fängt in dem Moment an, wenn ein Mann und eine Frau beim Standesamt den Bund vollzogen haben. Wenn beide Partner den intimen Akt ausüben, sind sie vor Gott ein Fleisch (Matthäus 19,5).
Der Mann, der bei den Juden seine Frau aus einer gültigen Ehe entließ, machte, dass sie der Sünde des Ehebruchs schuldig wurde, denn die Frau brauchte einen Versorger und musste daher wieder heiraten. Kein Mann oder keine Frau darf aber eine geschiedene Person heiraten, da dies als Eheuntreue eingestuft wird (Matthäus 5,32; 19,9; Markus 10,11-12; Lukas 16,18).
Scheidung der Ehe mit anschließender Wiederheirat ist Ehebruch.
Ein Entlassener aus der Ehe ist ausnahmslos ein Ehebrecher, wenn er als Geschiedener erneut heiratet.
Der Ehebund bleibt jedoch lebenslang bestehen.
Eine Scheidung und Wiederheirat anderer Partner ist verboten, solange der andere Gläubige noch am Leben ist.
Wenn eine gläubige Person stirbt, darf die andere Person erneut heiraten, aber nur einen Bruder oder eine Schwester im Herrn (1.Korinther 7,39).
Eine Frau oder ein Mann, die/der eine nicht legitime Beziehung eingeht, wird von Gott lebenslang Ehebrecher/in genannt (Römer 7,3).
Matthäus 5,32:
Es geht bei dem "ausgenommen wegen Unzucht" um die Frage, ob der entlassene Mann für den Ehebruch seiner Frau schuldig ist oder nicht:
Fall 1: Mann entlässt seine Frau aus irgend einem Grund — dann "macht er" das seine (immernoch) Ehefrau Ehebruch begeht, indem sie
(aus finanziellen Gründen) einen anderen heiratet.
Fall 2: Mann entlässt seine Frau wegen Unzucht — dann "macht er" NICHT das seine (immernoch) Ehefrau Ehebruch begeht, weil sie ja bereits Ehebruch begangen hat. Er ist in dem Fall nicht schuldig an dem Ehebruch seiner Frau durch Wiederheirat!
3. Januar 2018 10:11
Der Weg, den Willen Gottes für sich zu entdecken und selbst aktiv zu werden
15. April 2017 14:02
Leg einfach los - ja, beten kannst du auch noch.
10. April 2017 20:42
Sehr empfehlswert!
8. April 2017 19:07
Sprachlich sehr angenehm und mit der Ausstrahlung gewisser Demut
30. März 2017 11:20
Ein Must Read für alle zögernden Millenials
15. März 2017 15:15
Ein sehr wichtiges Buch, das man auch sehr gut an junge Leute weitergeben kann



































