Lacey: Außergewöhnliche Gastfreundschaft (für ganz gewöhnliche Leute)
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Lacey: Außergewöhnliche Gastfreundschaft (für ganz gewöhnliche Leute)
Menschen willkommen heißen wie Jesus
Gastfreundschaft ist eine wunderbare Gelegenheit, durch die Gott andere Menschen in unserem Leben segnet. Dennoch fühlen sich viele schon beim Gedanken daran überfordert – die Wohnung scheint zu klein, die Zeit zu knapp oder Gemeinschaft fällt schwer, weil sie Kraft kostet.
Carolyn Lacey lenkt den Blick auf das Wesentliche: Gastfreundschaft bedeutet, Gottes einladendes Herz widerzuspiegeln. Lacey macht Mut, Menschen wie Jesus willkommen zu heißen – unabhängig von Kochkünsten, Wohnsituation oder Persönlichkeit.
Mit sieben praktischen Impulsen zeigt sie, wie Gottes Charakter sichtbar wird, wenn wir anderen Raum in unserem Zuhause und in unserem Leben geben. So wird unser Alltag zu einem Wegweiser auf Jesus hin, ohne uns zu überfordern.
- Zeigt, wie Gastfreundschaft die Freude an Gott mit anderen teilt
- Weckt Freude statt Pflicht für Gastfreundschaft, ohne zu überfordern
- Fördert eine einladende Familien- und Gemeindekultur
Carolyn Lacey
Carolyn Lacey ist Autorin, Rednerin und Pastorenfrau. Gemeinsam mit ihrem Mann Richard hat sie zwei erwachsene Kinder; beide arbeiten für ihre Kirchengemeinde in Worcester (GB). Sie spricht regelmäßig bei Frauenveranstaltungen.
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1 Bewertung
19. Oktober 2026 09:18
Leseempfehlung!
Dieses Buch steckt voller Ermutigung und hat mich beim Lesen öfters mal innehalten und über die darin geteilten Dinge nachdenken lassen.
Die Autorin Carolyn Lacey (die ich bis dato nicht kannte) spricht darüber, dass wir uns beim Thema „Gastfreundschaft“ oft zu viele Gedanken – und vor allem zu viel Druck – machen.
Wir hören, dass die Bibel darüber spricht, dass Gott sich von uns wünscht, gastfreundlich zu sein und denken sofort an ein aufwendiges Menü, wie dringend wir zuerst nochmal aufräumen und alles durchputzen müssen und ob wir eigentlich überhaupt Lust dazu haben, unsere Tür – und unser Leben – für andere zu öffnen.
Doch wie der Untertitel bereits so schön sagt: Es geht nicht um das perfekte Essen, das perfekte Heim und darum, der perfekte Gastgeber zu sein, sondern darum, Menschen willkommen zu heißen … genau so, wie Jesus es getan hat.
Es geht einfach darum, füreinander da zu sein, den anderen überhaupt wahrzunehmen und ehrliches Interesse aneinander zu zeigen. Es geht um die Möglichkeit, bei Essen – oder einfach einem Kaffee – beieinander zu sitzen und Gemeinschaft zu haben.
Es geht um das Gefühl des Angenommen seins. Ankommen dürfen.
Einfach man selbst sein.
Austausch.
Gemeinschaft.
Und wenn es dann auch noch ein gutes Essen gibt, ist das nicht die Voraussetzung um gastfreundlich zu sein, sondern ein schöner – und leckerer – Bonus!
Mir hat es nicht nur gefallen, wie die Autorin den Druck aus der ganzen Thematik nimmt, sondern auch, wie sie z.B. anspricht, dass man kein großes Haus, einen geräumigen Essplatz, viel Geld oder große Kochfähigkeiten braucht, um der Aufforderung Jesu nachzukommen.
Das macht eigentlich ja auch Sinn. Alles, was Gott sich von uns wünscht, dass wir tun sollen, ist etwas, das wir ALLE tun können. Nicht nur ein paar von uns, sondern jeder.
Wenn man nun in einer WG wohnt, keinen großen Esstisch zur Verfügung hat oder die eigenen Fähigkeiten gerade mal dazu reichen, Kaffee zu kochen, dann ist das in Ordnung.
Wir dürfen das, was wir haben und das, war wir sind und können nehmen und Gott zur Ehre einsetzen.
Und sein wir mal ehrlich: Ich bin lieber bei jemandem zu Gast, bei dem ich mich einfach willkommen fühle und am Küchentisch oder auf der Couch bei einer einfachen Tasse Tee und ein paar (gerne auch gekauften) Keksen sitze, als bei jemanden, der zwar ein 3-Gänge-Menü zaubert und dessen Wohnung vor Sauberkeit blitzt, ich aber das Gefühl habe, dass er mir kaum seine Aufmerksamkeit schenkt oder mich nur eingeladen hat, weil er sich dazu verpflichtet fühlt.
Das ist – glaube ich – der springende Punkt: Es geht vielmehr um das, was in unserem Inneren vor sich geht (unser Herz, unsere Motivation warum wir tun, was wir tun), als darum, wie perfekt alles nach außen wirkt.
Es ist eine wunderbare Möglichkeit, anderen die Liebe Gottes praktisch weiterzugeben und so wie unser himmlischer Vater zu handeln: In Liebe, in Großzügigkeit, in ehrlichem Interesse und in Annahme.
Das Buch „Außergewöhnliche Gastfreundschaft“ ist wie ein Freiheitsschlag, der das Thema „Gastfreundschaft“ wieder auf das Wesentliche reduziert und uns dabei hilft, uns an Gästen und Besuchen von Menschen zu freuen, anstatt sie als belastend oder überfordernd zu empfinden.
Große Leseempfehlung!









