Samuel Ferguson: Glaubt Gott an Geschlechtervielfalt?
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Beschreibung
Samuel Ferguson: Glaubt Gott an Geschlechtervielfalt?
Die Menschheit ging lange Zeit davon aus, dass es nur zwei Geschlechter gibt. Seit der Spätmoderne wird diese grundlegende Annahme jedoch zunehmend hinterfragt. Geschlecht wird dabei nicht mehr ausschließlich als biologische Realität verstanden, sondern immer stärker als psychologische Empfindung interpretiert.
In seinem Buch setzt sich Samuel Ferguson bedacht und einfühlsam mit den zentralen Werten der Transgender-Bewegung auseinander und vergleicht sie mit den Aussagen der Bibel. Er legt dar, dass unsere Identität nicht etwas ist, das wir selbst erschaffen, sondern ein Geschenk unseres Schöpfers.
Mit Klarheit und seelsorgerlicher Weisheit lädt Ferguson dazu ein, auf Gottes verändernde Kraft zu vertrauen, statt auf menschengemachte Konzepte der Selbstverwirklichung – und gibt zugleich hilfreiche Impulse für einen verantwortungsvollen Umgang mit diesem sensiblen Thema.
- Eine wertvolle Orientierungshilfe zu einem komplexen und kontroversen Thema
- Eine prägnante Einführung in die biblische Sicht auf Geschlechtsidentität
- Praktische Ratschläge für Eltern, Seelsorger, Gemeinden und Betroffene
Hersteller
Verbum Medien
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Kleines Lohfeld 6
32549 Bad Oeynhausen
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14. Dezember 2025 20:29
Ein kompaktes Buch zu einem aktuellen Thema
Kaum eine Frage steht heute stärker im Mittelpunkt, als die wer der Mensch eigentlich ist. Von dieser Frage hängt vieles ab, schließlich entscheidet sich daran, ob ungeborenes Leben geschützt wird, wie man mit alten, dementen Menschen umgeht und was im Falle einer Geschlechtsdysphorie zu tun ist. Samuel Ferguson bespricht in seinem Buch „Glaubt Gott an Geschlechtervielfalt: „Eine biblische Sicht auf Gender und Identität“ den letztgenannten Fall. Er skizziert in kurzen Zügen die Denkvoraussetzungen der Transgender-Bewegung und das dahinterstehende Menschenbild, entfaltet im weiteren Verlauf das biblische Menschenbild und gibt abschließend konkrete Hilfestellungen für Eltern und Pastoren. Das Buch ist aus den Erfahrungen im pastoralen Dienst heraus entstanden. Es richtet sich an alle, die sich für das Thema Geschlechtervielfalt interessieren oder davon betroffen sind.
Ferguson geht in seinem kurzen Werk in zwei Schritten vor. 1. Tiefer verstehen 2. Mitfühlend handeln. Er legt kurz die Grundlagen des Themas (sowohl was die Ideologie als auch was die biblische Lehre angeht) und kommt dann im zweiten Schritt zu konkreten Hilfestellungen. Damit ist dieses Buch ein guter Einstieg in das Thema, da in Kürze wichtige Grundlagen vermittelt werden und es anschließend Hilfen für die Praxis bietet.
Der Autor formuliert am Anfang drei Grundgedanken der Transgender-Bewegung:
„Meine Identität bestimmt ich“
„Nicht mein Körper, sondern meine Gefühle bestimmen mein Geschlecht“
„Wir erreichen Heilung durch äußere, nicht durch innere Veränderung“
Dabei kommt er auf die Schwierigkeiten zu sprechen, die eine Geschlechtsumwandlung mit sich bringt. Die Transgender-Bewegung verkauft die Transition als etwas Positives, doch in Wahrheit führt sie zu viel Leid.
Im weiteren Verlauf stellt Ferguson den Überzeugungen der Transgender-Bewegung drei Wahrheiten aus der Bibel entgegen:
Unsere menschliche Identität ist ein Geschenk unseres Schöpfers
Der Mensch ist ein leibliches Wesen, daher ist Gender nie weniger als unsere Biologie
Gottes Weg der Veränderung ist Transformation, nicht Transition
Anhand von Genesis 1 und 2 entfaltet er in aller Kürze das biblische Menschenbild. Er macht damit deutlich, welch hohe Sicht die Bibel von den Menschen hat und dass die Trennung der Biologie von den Gefühlen dem Wesen des Menschen nicht entspricht.
Ferguson geht es nicht nur darum, die richtigen Grundlagen zu vermitteln, sondern auch konkrete Hilfestellungen anzubieten. Er beginnt mit acht konkreten und wertvollen Tipps für christliche Eltern und geht darauf ein, wie sie an ihren christlichen Überzeugungen festhalten und gleichzeitig mit ihren Kindern liebevoll umgehen können. Weiter folgen noch einige Hilfestellungen für Pastoren, die mit diesem Thema z.B. in der Seelsorge ebenfalls in Berührung kommen. Schließlich hat er für die Menschen eine Botschaft, die sich als trans identifizieren. Er zeigt auf, dass Menschen letztlich nur mit und in Jesus Christus echte Erfüllung und Klarheit in Bezug auf die eigene Identität finden. Er schreibt:
„Paulus war in Christus und nur in dieser dynamischen Beziehung mit dem Erlöser war er tatsächlich er selbst. An anderer Stelle schreibt er: »Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur« (2Kor 5,17). Sein Gegenmittel gegen Identitätsverwirrung ist nicht, mehr über die eigene Identität nachzudenken, sondern sich immer mehr mit der Person Jesus Christus und seinen Zielen zu beschäftigen. Für Christen geht es bei der Identität nicht so sehr darum, wer man ist, sondern zu wem man gehört.“ (S. 28)
Fazit:
Ferguson liefert mit diesem kompakten Werk einen guten Einstieg in das Thema Geschlechtervielfalt. Dabei legt er im ersten Schritt wichtige Grundlagen und wendet diese anschließend auch an. Somit kann dieses Buch in konkreten Situationen eine Hilfe für Menschen sein, die mit diesem Thema zu kämpfen haben. Besonders kraftvoll ist der Abschluss des Buches, in dem Ferguson auf Jesus, den Erlöser hinweist, der in unsere gebrochene Welt hineinkam und der Heiland wurde.
Ich habe mit eine Rezensionsexemplar gearbeitet.
heiland-herr.de













