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Schuyler-English: Henry A. Ironside
Mit Ironside wird uns ein Mann vorgestellt, der als Straßenevangelist immer die Hand am Puls der Zeit hatte, liebevoll, schlagfertig und weise im Umgang mit Nichtchristen war und zudem Humor besaß.
Henry Allan Ironside (1876-1951) war kein Träumer, kein Philosoph und kein Mann, der nur schöne Worte machte. Vielmehr war er ein Mann der Tat. Nahezu ununterbrochen »in Bewegung« für Christus. Über 50 Jahre lang.
Sein Leben und Schreiben, sein Dienst als Evangelist und Bibellehrer - all das hatte ein Ziel: Menschen, mit denen er in Kontakt kam, sollten etwas vom Wesen Christi spüren - von all seiner Macht, Herrlichkeit, Liebe und Treue. Mit seinem Reisedienst in den USA und darüber hinaus wollte er Männer und Frauen ermutigen, sich dem Herrn willig und völlig hinzugeben. Diesen Auftrag hat er bis zuletzt treu ausgeführt.
Die Biografie eines Mannes, der die richtigen Prioritäten hatte: von Gott gesandt, den Menschen zugewandt, das Ziel im Blick!

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30. März 2026 13:26
Nicht Emotionen, sondern Christus
Mit „Ein Leben lang unterwegs für Christus“ legt E. Schuyler English eine eindrückliche Biografie über Henry A. Ironside vor, einen Evangelisten und Bibellehrer, der über Jahrzehnte hinweg kompromisslos für Christus lebte. Das Buch stellt die Frage, was ein hingegebenes Leben im Dienst Gottes konkret bedeutet – und ob echter Glaube sich nicht immer praktisch zeigen muss. Gerade in einer Zeit oberflächlicher Frömmigkeit trifft dieses Werk ins Zentrum.
Wer ist der Autor?
E. Schuyler English war ein konservativer evangelikaler Autor und Herausgeber, der besonders durch seine Nähe zu bibeltreuen Bewegungen bekannt wurde. Er kannte Ironside persönlich und schreibt daher nicht distanziert, sondern mit innerer Anteilnahme und Respekt vor dessen geistlichem Leben.
Worum geht’s?
Das Buch zeichnet den Lebensweg Henry A. Ironsides von seiner Kindheit bis ins Alter nach. Es zeigt seine Prägung durch eine gottesfürchtige Mutter, seine frühe Konfrontation mit dem Evangelium, seine echte Bekehrung und seinen anschließenden Dienst.
Besonders stark ist die Darstellung seiner inneren Kämpfe: Ironside ringt mit Heiligung, falschen Lehren (z. B. dem „zweiten Segen“) und eigener Selbstüberschätzung. Gerade diese Passagen machen deutlich, dass geistliches Wachstum nicht durch Emotionen oder Erfahrungen entsteht, sondern durch das Wort Gottes.
Zentrale Linien des Buches:
Die absolute Notwendigkeit echter Bekehrung (nicht religiöse Prägung)
Die Autorität und Kraft der Schrift
Evangelisation als Lebensstil
Korrektur falscher Heiligungslehren hin zu biblischer Heiligung
Lernen im Dienst, nicht im Elfenbeinturm
Der Stil ist erzählend, anschaulich und stark biografisch geprägt. Viele konkrete Episoden (z. B. seine Bekehrung durch Johannes 3 oder seine ersten Predigten) machen das Buch lebendig und praktisch.
Wer soll es lesen?
Das Buch eignet sich besonders für junge Christen, Mitarbeiter, Prediger und alle, die sich nach einem klaren, hingegebenen Glaubensleben sehnen. Auch für Männer, die geistlich Verantwortung übernehmen wollen, ist es sehr wertvoll.
Was gibt es Kritisches?
Teilweise wirkt die Darstellung idealisierend, besonders in Bezug auf Ironsides Dienst. Außerdem fehlt stellenweise eine tiefere theologische Einordnung mancher Entwicklungen. Dennoch bleibt die Linie insgesamt bibeltreu und klar. Einzelne Bewegungen wie die Heilsarmee werden beschrieben, ohne immer deutlich genug von ihren problematischen Lehren zu distanzieren – hier muss der Leser selbst prüfen.
Wie kann ich das Werk nutzen?
Das Buch eignet sich hervorragend zur persönlichen Ermutigung und geistlichen Ausrichtung. Es zeigt konkret, wie ein Leben im Dienst für Christus aussieht – mit allen Höhen und Tiefen. Besonders hilfreich ist es für:
Predigtvorbereitung (Beispiele aus dem Leben)
persönliche Selbstprüfung
Motivation zur Evangelisation
Korrektur eines erfahrungszentrierten Glaubens
Was bleibt?
Dieses Buch konfrontiert. Es zeigt, dass echter Glaube kein theoretisches Konstrukt ist, sondern ein Leben in Hingabe, Gehorsam und Dienst. Ironsides Leben macht deutlich: Gott gebraucht keine perfekten Menschen, sondern solche, die sich ihm ganz zur Verfügung stellen. Es bleibt der Eindruck eines Mannes, der nicht sich selbst suchte, sondern Christus – und genau darin liegt seine geistliche Kraft.
















